Erster Testlauf mit der Tassimo T40
Als erstes habe ich den Latte Macchiato ausprobiert, den ich im Rahmen des Projekts zugeschickt bekommen habe.
Preis:
Bei Real kostet eine Packung 4,69 Euro .
Hersteller:
Kraft Foods Deutschland
28078 Bremen
Inhalt und Haltbarkeit:
Eine Packung Latte Macchiato enthält 8 T-Disc Espresso zu je 8g und 8 T-Disc Milchkomposition zu je 52g. Die Haltbarkeit beschränkt sich laut MHD auf knapp ein Jahr.
Nährwert:
Die Nährwerte pro Glas:
Energiewert: 263 kj / 63 kcal
Eiweiß: 5,2 g
Kohlenhydrate: 2,5 g
Fett: 3,3 g
Zubereitung
Die drei Pappschachteln sind beim Kauf noch in einer Art Folie eingepackt. Macht man diese auf, kommen drei kleine Schachteln zum Vorschein. In zwei davon befinden sich jeweils vier Milchkompositionen und in dem anderen sind die acht Espresso T-Discs. Die Milch T-Discs sind doppelt so groß wie der Espresso, daher sind diese auch in zwei Schachteln verteilt.
Zuerst legt man die Milch T-Disc in die Tassimo, schaltet die Maschine an und wartet bis das grüne Licht leuchtet, was innerhalb von Sekundenbruchteilen passiert.
Die Tassimo ist sofort nach dem Einschalten betriebsbereit und benötigt keine Vorheizzeit. Dann drückt man den Knopf und das grüne Licht blinkt – der intelligente Strichcodeleser beginnt zu arbeiten. Der Strichcode auf jeder T-Disc enthält Informationen zur Wassermenge, Brühzeit und exakten Temperatur jedes Getränks. Wieder einige Sekunden vergehen und die Maschine beginnt zu rattern. Sie ist nicht so leise, wie angepriesen, aber dazu in einem separaten Artikel mehr.
Schon sieht man wie die Milch in das Glas läuft, das man natürlich vorher unter gestellt hat. Das Glas auf diesen Bildern fasst 400ml Flüssigkeit. Ist die Milch durchgelaufen legt man die T-Disc mit dem Espresso ein und ein weiteres Mal wird der Knopf gedrückt und schon läuft der Espresso in das Glas zu der Milch. Ist das ganze fertig, hat man ein Glas Latte Macchiato mit drei klar erkennbaren Schichten vor sich stehen.
Natürlich sollte man bei der Maschine hinten in den Behälter auch Wasser einfüllen, aber das ist ja selbstverständlich. Der große Wassertank (2l Fassungsvermögen) lässt sich leicht abnehmen, hat einen praktischen Henkel und lässt sich ebenso einfach wieder aufsetzen.
Optik
Ich möchte nochmal betonen, dass es sich um einen Latte Macchiato handelt, den man innerhalb einer knappen Minute zu Hause zubereitet, indemman lediglich nacheinander zwei “Kaffepads” in eine Maschine legt und einen Knopf drückt.
Die Optik hat mich absolut überzeugt!
Ich war zunächst sehr skeptisch undhätte nicht gedacht, dass die Tassimo die Schichten auch nur ansatzweise hinbekommt. Wie schon erwähnt sind drei ganz klar voneinander getrennte Schichten erkennbar. Der Latte Macchiato hat sogar ein Milchschaumkrönchen.
Geschmack
Schon der Geruch während des Brühvorgangs ist umwerfend. Es riecht satt nach frischem Kaffee. Auch der Geschmack ist sehr vollmundig. Ich finde den Latte Macchiato nicht zu stark, er ist genau richtig. Wer ihn etwas zarter mag, kann die Wassermenge während der Zubereitung manuell beeinflussen (imUmkehrschluss natürlich genauso für stärkeren Kaffee).
Man sollte allerdings gut verrühren, sonst schmeckt derletzte Rest mir persönlich zu sehr nach Kondensmilch, die wie ich finde, immer so eine Art “Schleier” im Mund hinterlässt.
Fazit
Unübertroffen schnell zubereitet, optisch top, geschmacklich einwandfrei.
Allerdings gibt es auch einige kleine Kritikpunkte:
Es entsteht relativ viel Abfall. Man hat eine Umverpackung, eine Pappverpackung und die verbrauchten T-Discs. Auch die Lautstärke ist alles andere als gering, obwohl Bosch ausdrücklich damit wirbt. ImVergleich zu anderen Kaffepads sind die T-Discs doch recht teuer. Es gibt auch keine no-name Alternativen. Natürlich ist der Preis von 0,59 Euro pro Glas im Gegensatz zum Café unschlagbar. Ich werde demnächst mal die Preise mit denen in Holland vergleichen, ichwohne ja grenznah. Vielleicht lässt sich da ja sparen.
Meines Erachtens ist der Latte Macchiato im Endeffekt absolut empfehlenswert.
















